Fixe und variable Kosten im Fuhrpark: Warum der Kilometersatz täuscht

Ein Fahrzeug kostet Geld, auch wenn es steht. Genau das übersieht man schnell, wenn man nur mit einem Kilometersatz rechnet.

Fixe Kosten

Fixe Kosten fallen an, egal wie viel das Fahrzeug fährt. Dazu zählen zum Beispiel Versicherung, Kfz-Steuer, Abschreibung und Fahrerlohn, sofern er nicht von der Fahrleistung abhängt.

Variable Kosten

Variable Kosten steigen mit der Fahrleistung. Dazu zählen Kraftstoff, Reifen, Verschleiß und Wartung nach Kilometern, Maut.

Warum der Kilometersatz täuscht

Teilst du alle Kosten durch die gefahrenen Kilometer, bekommst du einen Durchschnitt. Fährt das Fahrzeug weniger, steigt der Satz, denn die fixen Kosten verteilen sich auf weniger Kilometer. Der Durchschnitt hilft also nicht, wenn du entscheiden musst: Nehme ich diesen Auftrag zusätzlich an?

Was du stattdessen tust

  • Trenne fixe und variable Kosten.
  • Prüfe bei einem Zusatzauftrag, ob der Erlös mindestens die variablen Kosten deckt.
  • Behalte im Blick, dass auf Dauer auch die fixen Kosten gedeckt sein müssen.

Mehr zur Preisuntergrenze und zur Kostenoptimierung steht auf den Seiten Fahrzeugkostenrechnung und Preisuntergrenze. Im Glossar findest du die Begriffe kurz erklärt.

Gerade in der Prüfung wird gern gefragt, welche Kosten fix und welche variabel sind. Wer das sicher unterscheidet, spart Zeit.

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