Netzplan und Balkenplan

Netzplan und Balkenplan gehören zum Themenbereich Planungstechniken und Analysemethoden im Prüfungsbereich Methoden der Information, Kommunikation und Planung. Mit beiden Plänen legst du fest, wann welcher Vorgang eines Vorhabens stattfindet, wie lange das Ganze dauert und wo es zeitlich eng wird.

Der Netzplan ist eine Rechen- und Zeichenaufgabe mit festem Schema. Wer das Schema einmal verstanden hat, kann es auf jede Vorgangsliste anwenden. Diese Seite rechnet ein vollständiges Beispiel durch und leitet daraus den Balkenplan mit Kalendertagen ab.


📘 Auf einen Blick

MerkmalInformation
PrüfungsteilFachrichtungsübergreifende Basisqualifikationen
PrüfungsbereichMethoden der Information, Kommunikation und Planung (MIKP)
ThemenbereichPlanungstechniken und Analysemethoden
ThemaEinsatz der Netzplan- und Balkenplantechnik (Rahmenplan 3.2.4)
Prüfungsrelevanz⭐⭐⭐⭐ Hoch
DatengrundlageDIHK-Rahmenplan und Auswertung von 35 Originalprüfungen der IHK
Art der PrüfungNetzplan zeichnen und berechnen, Balkenplan zeichnen, Verzögerung beurteilen, Vorteile beschreiben
Lernziel laut RahmenplanDie Netzplan- und Balkenplantechnik als Planungstechnik umsetzen
Empfohlene LernprioritätHoch
VertiefungLernmodul in der KVM-Akademie (nach Veröffentlichung verfügbar)

Warum sind Netzplan und Balkenplan wichtig?

In einem Vorhaben hängen viele Arbeiten voneinander ab. Eine Maschine kann erst aufgestellt werden, wenn das Fundament fertig ist. Die Medienversorgung kann schon verlegt werden, während das Fundament noch entsteht. Aus einer einfachen Liste erkennst du diese Abhängigkeiten nicht.

Der Netzplan beantwortet drei Fragen:

  • Wie lange dauert das Vorhaben mindestens?
  • Welche Vorgänge dürfen sich nicht verzögern?
  • Wo gibt es zeitlichen Spielraum?

Der Balkenplan zeigt dieselbe Planung auf einer Zeitachse mit Kalendertagen. Er ist auf einen Blick lesbar und eignet sich deshalb für die Information der Mitarbeiter und für den Soll-Ist-Vergleich.

Einordnung innerhalb des Rahmenlehrplans

Basisqualifikation
└── Methoden der Information, Kommunikation und Planung
└── 3.2 Planungstechniken und Analysemethoden
└── 3.2.4 Planungstechniken und Analysemethoden
├── Planungstechniken
│ ├── Einsatz der Netzplan- und Balkenplantechnik
│ └── Sechs-Stufen-Methode
└── Analysemethoden (Ist-Zustand)

Der Rahmenplan verlangt für diesen Abschnitt die Stufe „umsetzen“ und verweist auf die Projektplanung. Gerechnet und gezeichnet wird hier, die Seite zur Projektplanung greift das Ergebnis bei der Terminplanung wieder auf.

Prüfungsrelevanz

⭐⭐⭐⭐ Hohe Prüfungsrelevanz

Netzplan und Balkenplan kamen in 2 der 13 Prüfungen seit 2020 vor, insgesamt in 11 von 35 ausgewerteten Prüfungen. In den 18 Prüfungen seit Herbst 2017 waren sie dreimal die Methode der Aufgabe 2. Wenn das Thema kommt, hängen daran meist 10 bis 20 Punkte.

In den ausgewerteten Prüfungen wurde zum Beispiel verlangt,

  • aus einer Vorgangsliste einen Netzplan nach vorgegebener Legende zu erstellen und den kritischen Pfad zu kennzeichnen,
  • einen begonnenen Netzplan zu vervollständigen,
  • bei festem Endtermin den spätesten Starttermin zu ermitteln und alle Vorgänge in einen Balkenplan mit Kalender einzutragen,
  • die Auswirkung einer Verlängerung auf den Vorgang und auf den Endtermin zu erläutern,
  • Angaben zu beschreiben, die vor dem Erstellen vorliegen müssen,
  • den Einsatz der Netzplantechnik mit Vorteilen zu begründen.

Zur Prüfungsanalyse MIKP

Was lernst du auf dieser Seite?

Nach dem Lesen dieser Seite kannst du:

  • die Begriffe FAZ, FEZ, SAZ, SEZ, Gesamtpuffer und kritischer Pfad erklären,
  • aus einer Vorgangsliste einen Netzplan zeichnen,
  • die Vorwärts- und die Rückwärtsrechnung durchführen,
  • den kritischen Pfad bestimmen und kennzeichnen,
  • die Folgen einer Verzögerung beurteilen,
  • aus dem Netzplan einen Balkenplan mit Kalendertagen ableiten,
  • Vorteile der Netzplantechnik beschreiben.

Grundbegriffe

BegriffBedeutung
Vorgangabgegrenzte Tätigkeit mit Anfang, Ende und Dauer
VorgängerVorgang, der abgeschlossen sein muss, bevor der nächste beginnen kann
NachfolgerVorgang, der erst nach dem betrachteten Vorgang beginnen kann
FAZfrühester Anfangszeitpunkt
FEZfrühester Endzeitpunkt
SAZspätester Anfangszeitpunkt
SEZspätester Endzeitpunkt
Gesamtpuffer (GP)Zeit, um die sich ein Vorgang verschieben oder verlängern darf, ohne dass sich das Ende des Vorhabens verschiebt
Kritischer PfadKette der Vorgänge ohne Puffer. Sie bestimmt die Gesamtdauer.

Jeder Vorgang wird als Kästchen gezeichnet, dem Vorgangsknoten. Oben steht die Bezeichnung, darunter die obere Zahlenreihe mit FAZ, Dauer und FEZ für die Vorwärtsrechnung und die untere Zahlenreihe mit SAZ, GP und SEZ für die Rückwärtsrechnung. Das Schaubild weiter unten zeigt diesen Aufbau.

Halte dich immer an die Legende der Aufgabe. Die Anordnung der Felder kann von Prüfung zu Prüfung und von Lehrbuch zu Lehrbuch abweichen. Zeichne die Legende zuerst ab und trage die Werte genau in dieser Anordnung ein.

Was muss vor dem Netzplan vorliegen?

Ein Netzplan steht nicht am Anfang der Planung. Vorher müssen diese Angaben geklärt sein:

  • Ziele: Was soll bis wann erreicht werden?
  • Vorgänge: Aus der Strukturplanung ergibt sich, in welche Vorgänge das Vorhaben zerlegt wird.
  • Reihenfolge: Aus der Ablaufplanung ergibt sich für jeden Vorgang, welche Vorgänger er hat.
  • Dauer: Für jeden Vorgang ist die Dauer geschätzt oder festgelegt.

Das Ergebnis ist die Vorgangsliste. Sie ist in der Prüfung fast immer gegeben.

Rechenbeispiel: Netzplan in fünf Schritten

Für die Rechnung brauchst du aus der Vorgangsliste nur drei Angaben: die Bezeichnung, die Dauer und die Vorgänger. Das Beispiel hat acht Vorgänge, die Dauer ist in Arbeitstagen angegeben.

VorgangDauer in TagenVorgänger
A2Start
B4Start
C5A
D3A
E2B, C
F2D, E
G1E
H1F, G

Schritt 1: Netzplan zeichnen

Zeichne zuerst nur die leeren Knoten und die Pfeile. Gerechnet wird danach.

  • Links steht der Start, rechts das Ziel.
  • Vorgänge mit dem Vorgänger „Start“ kommen in die erste Spalte: A und B.
  • Jeder weitere Vorgang steht rechts von allen seinen Vorgängern.
  • Von jedem Vorgänger führt ein Pfeil zum Nachfolger. E bekommt also zwei eingehende Pfeile, von B und von C.
  • Vorgänge ohne Nachfolger werden mit dem Ziel verbunden. Hier ist das nur H.

Trage in jeden Knoten sofort die Bezeichnung und die Dauer ein.

Schritt 2: Vorwärtsrechnung

Die Vorwärtsrechnung läuft von links nach rechts und liefert die frühesten Zeitpunkte.

  • Der erste Vorgang beginnt bei 0.
  • FEZ = FAZ + Dauer
  • Der FAZ eines Nachfolgers ist der FEZ seines Vorgängers.
  • Hat ein Vorgang mehrere Vorgänger, gilt der größte FEZ. Der Vorgang kann erst beginnen, wenn auch der letzte Vorgänger fertig ist.
VorgangFAZDauerFEZHinweis
A022Beginn bei 0
B044Beginn bei 0
C257FEZ von A
D235FEZ von A
E729Vorgänger B (4) und C (7): der größere Wert zählt
F9211Vorgänger D (5) und E (9): der größere Wert zählt
G9110FEZ von E
H11112Vorgänger F (11) und G (10): der größere Wert zählt

Der FEZ des letzten Vorgangs ist die Gesamtdauer: 12 Arbeitstage.

Schritt 3: Rückwärtsrechnung

Die Rückwärtsrechnung läuft von rechts nach links und liefert die spätesten Zeitpunkte.

  • Beim letzten Vorgang gilt SEZ = FEZ, hier also 12.
  • SAZ = SEZ − Dauer
  • Der SEZ eines Vorgängers ist der SAZ seines Nachfolgers.
  • Hat ein Vorgang mehrere Nachfolger, gilt der kleinste SAZ. Der Vorgang muss fertig sein, bevor der erste Nachfolger spätestens beginnen muss.
VorgangSEZDauerSAZHinweis
H12111SEZ = FEZ des letzten Vorgangs
G11110SAZ von H
F1129SAZ von H
E927Nachfolger F (9) und G (10): der kleinere Wert zählt
D936SAZ von F
C752SAZ von E
B743SAZ von E
A220Nachfolger C (2) und D (6): der kleinere Wert zählt

Schritt 4: Gesamtpuffer berechnen

GP = SAZ − FAZ oder gleichwertig GP = SEZ − FEZ. Beide Rechnungen müssen dasselbe Ergebnis liefern. Das ist eine gute Kontrolle.

VorgangFAZFEZSAZSEZGP
A02020
B04373
C27270
D25694
E79790
F9119110
G91010111
H111211120

Schritt 5: Kritischen Pfad kennzeichnen

Alle Vorgänge mit GP = 0 liegen auf dem kritischen Pfad: Start – A – C – E – F – H – Ziel.

Kontrolle: Die Dauern auf dem kritischen Pfad ergeben zusammen die Gesamtdauer, hier 2 + 5 + 2 + 2 + 1 = 12 Tage.

Kennzeichne den kritischen Pfad im Netzplan deutlich, zum Beispiel farbig oder mit doppelten Pfeilen, und schreibe ihn zusätzlich als Text darunter. So ist er auch dann eindeutig, wenn die Zeichnung eng geworden ist.

Verzögerungen beurteilen

Häufig folgt eine Zusatzfrage: Ein Vorgang dauert länger oder beginnt später. Was bedeutet das? Entscheidend ist der Gesamtpuffer.

FallPrüfungAuswirkung
Vorgang D dauert 3 Tage länger.D hat 4 Tage Puffer. 3 ist kleiner als 4.Das Ende bleibt bei Tag 12. D hat danach nur noch 1 Tag Puffer.
Vorgang C dauert 1 Tag länger.C liegt auf dem kritischen Pfad und hat keinen Puffer.Das Ende verschiebt sich um 1 Tag auf Tag 13. Alle Nachfolger verschieben sich mit.
Vorgang B dauert 5 Tage länger.B hat 3 Tage Puffer. Die Verzögerung übersteigt den Puffer um 2 Tage.Das Ende verschiebt sich um 2 Tage auf Tag 14. Der kritische Pfad läuft jetzt über B: Start – B – E – F – H – Ziel.

So baust du die Antwort auf: Puffer nennen, mit der Verzögerung vergleichen, Folge für den Vorgang, seine Nachfolger und den Endtermin beschreiben.

Vom Netzplan zum Balkenplan

Im Balkenplan, auch Gantt-Diagramm genannt, steht jeder Vorgang in einer eigenen Zeile. Die Zeitachse läuft von links nach rechts. Die Länge des Balkens entspricht der Dauer.

Zeitpunkte in Arbeitstage umrechnen

Der Netzplan rechnet mit Zeitpunkten und beginnt bei 0. Ein Vorgang mit FAZ 2 und FEZ 7 beginnt nach Ablauf von Tag 2 und endet mit Ablauf von Tag 7. Er belegt also die Arbeitstage 3 bis 7.

Merke: erster Arbeitstag = FAZ + 1, letzter Arbeitstag = FEZ.

Mit Kalendertagen und festem Endtermin rechnen

Oft ist ein Endtermin vorgegeben und der späteste Starttermin gesucht. Samstage und Sonntage zählen bei der 5-Tage-Woche nicht mit.

Beispiel: Das Vorhaben aus dem Rechenbeispiel muss am Freitag, 27. November abgeschlossen sein. Es dauert 12 Arbeitstage. Du zählst vom Endtermin rückwärts und überspringst die Wochenenden:

  • Woche vom 23. bis 27. November: 5 Arbeitstage,
  • Woche vom 16. bis 20. November: 5 Arbeitstage,
  • es fehlen noch 2 Arbeitstage: Freitag, 13. November und Donnerstag, 12. November.

Spätester Start: Donnerstag, 12. November.

Im Schaubild stehen alle Vorgänge am frühesten Termin. Vorgänge mit Puffer dürfen innerhalb ihres Puffers auch später liegen. Solche Abweichungen gelten als richtig.

Netzplan und Balkenplan im Vergleich

MerkmalNetzplanBalkenplan
Zeigt vor allemAbhängigkeiten, Puffer, kritischen Pfadzeitliche Lage und Dauer der Vorgänge
Zeitachsekeine, die Zeiten stehen als Zahlen im Knotenja, mit Tagen oder Kalenderdaten
Stärkegenaue Terminberechnung, auch bei vielen Abhängigkeitenschnell lesbar, gut für Mitarbeiterinformation und Soll-Ist-Vergleich
Schwächefür Ungeübte schwer zu lesenAbhängigkeiten sind bei vielen Vorgängen kaum erkennbar

Vorteile der Netzplantechnik

  • Die Abhängigkeiten zwischen den Vorgängen werden sichtbar und müssen vollständig durchdacht werden.
  • Die Gesamtdauer und die Termine aller Vorgänge lassen sich genau berechnen.
  • Der kritische Pfad zeigt, welche Vorgänge besonders überwacht werden müssen.
  • Pufferzeiten zeigen, wo Personal und Betriebsmittel flexibel eingesetzt werden können.
  • Während der Durchführung dient der Netzplan dem Soll-Ist-Vergleich. Die Folgen einer Verzögerung lassen sich sofort abschätzen.
  • Mitarbeiter und Auftraggeber können nachvollziehbar über Ablauf und Termine informiert werden.

Typische Fehler

  • Mehrere Vorgänger: Es wird der kleinste statt der größte FEZ übernommen.
  • Mehrere Nachfolger: Es wird der größte statt der kleinste SAZ übernommen.
  • Fehlender Pfeil: Ein Vorgang hat zwei Vorgänger, aber nur einer ist eingezeichnet.
  • Kritischer Pfad nicht gekennzeichnet: Die Rechnung stimmt, aber die verlangte Kennzeichnung fehlt.
  • Legende nicht beachtet: Werte stehen in den falschen Feldern.
  • Kalender: Wochenenden werden mitgezählt, oder der Vorgang beginnt am Tag „FAZ“ statt am Tag „FAZ + 1“.

Rechne zuerst alle FAZ und FEZ, dann alle SEZ und SAZ und erst danach die Puffer. Wer bei jedem Knoten alle sechs Felder auf einmal ausfüllen will, verrechnet sich leichter. Folgefehler sollen bei der Bewertung berücksichtigt werden. Ein früher Rechenfehler kostet also nicht alle weiteren Punkte.

Praxisbeispiel

In der Fertigung wird eine neue Maschine aufgestellt. Der Industriemeister plant die Termine. Die Vorgangsliste hat dieselben Dauern und Abhängigkeiten wie das Rechenbeispiel. Die Ergebnisse lassen sich also direkt übernehmen.

VorgangBeschreibungDauer in TagenVorgängerGesamtpuffer
AAufstellort und Leitungswege festlegen2Start0
BMaschine anliefern lassen4Start3
CFundament herstellen5A0
DStrom und Druckluft heranführen3A4
EMaschine aufstellen und ausrichten2B, C0
FMaschine anschließen, Probelauf2D, E0
GBediener einweisen1E1
HAbnahme und Freigabe für die Fertigung1F, G0

Das liest der Industriemeister aus dem Plan:

  • Termin: Die Aufstellung dauert 12 Arbeitstage. Soll die Maschine am Freitag, 27. November freigegeben werden, muss er spätestens am Donnerstag, 12. November beginnen.
  • Kritischer Pfad: Festlegung des Aufstellorts, Fundament, Aufstellen, Anschluss mit Probelauf und Abnahme haben keinen Puffer. Jeder Tag Verzug beim Fundament verschiebt die Freigabe um einen Tag. Diese Arbeiten überwacht er täglich.
  • Anlieferung: 3 Tage Puffer. Meldet der Lieferant zwei Tage Verzug, bleibt der Endtermin bestehen. Spätestens am Freitag, 20. November muss die Maschine im Haus sein.
  • Strom und Druckluft: 4 Tage Puffer. Die Leitungen müssen spätestens am Dienstag, 24. November liegen.
  • Einweisung: 1 Tag Puffer. Sie kann am Mittwoch, 25. oder am Donnerstag, 26. November stattfinden, je nach Schichtplan der Bediener.

Den Balkenplan hängt er im Bereich aus. So wissen Instandhaltung, Bediener und Lieferant, wann sie gebraucht werden.

Typische Prüfungsfragen

In den IHK-Prüfungen können beispielsweise folgende Anforderungen auftreten:

  • Erstellen Sie aus der Vorgangsliste einen Netzplan und kennzeichnen Sie den kritischen Pfad.
  • Tragen Sie in den begonnenen Netzplan alle fehlenden Angaben ein.
  • Ermitteln Sie für die Vorgänge die Pufferzeiten.
  • Erläutern Sie die Auswirkungen, wenn ein Vorgang zwei Tage länger dauert als geplant.
  • Ermitteln Sie den spätesten Starttermin bei vorgegebenem Endtermin und 5-Tage-Woche.
  • Stellen Sie alle Vorgänge in einem Balkenplan dar.
  • Beschreiben Sie zwei Angaben, die vor dem Erstellen eines Netzplans vorliegen müssen.
  • Begründen Sie den Einsatz der Netzplantechnik mit zwei Vorteilen.

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Die sechs Qualifikationsinhalte des Prüfungsbereichs stehen in der Prüfungsverordnung, für Geprüfte Meister für Kraftverkehr zum Beispiel in § 4 Absatz 4.

Prüfungsverordnung Geprüfter Meister für Kraftverkehr, § 4 (Gesetze im Internet)

Fazit

Der Netzplan folgt immer demselben Schema: zeichnen, vorwärts rechnen, rückwärts rechnen, Puffer bestimmen, kritischen Pfad kennzeichnen. Bei mehreren Vorgängern zählt der größte FEZ, bei mehreren Nachfolgern der kleinste SAZ.

Für die Prüfung solltest du außerdem einen Balkenplan mit Kalendertagen zeichnen, den spätesten Starttermin ermitteln und die Folgen einer Verzögerung anhand des Puffers erläutern können.